Warum Freund und Helfer einen so schlechten Ruf haben.

20. November, 2008 - Leave a Response

Der darmstädter Bahnhof ist voll mit hirnlos grölenden Fußballfans und Polizisten in bedrohlich wirkenden Uniformen. Jedes zweite grüne/schwarze Männchen hat lustigerweise einen Camcorder in der Hand. Ich stelle meinen Koffer ab und hole die Kamera raus. Beim Fotografieren bin ich nicht sehr mutig, also packe ich meinen Koffer bald wieder und bahne mir meinen Weg Richtung Straßenbahn. Schon ein paar Schritte weiter werde ich angehalten:

Herr in Schwarz: Zeigen Sie mir das Foto!
Ich zeige ihm das Foto
Herr in Schwarz: Löschen!
Ich: Aber Sie wissen schon, dass sie wenn Sie in Uniform…
Zweiter Herr in Schwarz: Keine Einzelaufnahmen.
Herr in Schwarz: Genau, keine Einzelaufnahmen.
Ich: Also bitte, da sind doch fünf andere Personen drauf. Ich bin Ihnen ja wirklich nicht böse gesonnen, aber…
Herr in Schwarz: Trotzdem, das wird nicht gemacht.

Das führt zu Nichts, ich gehe weiter. Danach habe ich eine riesige Wut im Bauch. Wenn mich diese winzig kleine Prise Machtlosigkeit einen ganzen Tag beschäftigen kann, wie müssen sich die Unterdrückten in totalitären Systemen fühlen?

Das Foto war übrigens eh ziemlich für’n Arsch:

politie-1

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richtig taxifahren

16. November, 2008 - Leave a Response

taxi

1. Einen Fahrer wählen, der mindestens 50% über Tempolimit fährt.

2. Habe ich jetzt vergessen.

3. Nicht mit dem Fahrer sprechen. (Außer EINMAL die für die Wegbeschreibung.)

4. Zurücklehnen, den Kopf auf die Nackenstütze legen und 90° zur Fahrtrichtung aus dem Fenster gucken.

Bild: flickr *Solar ikon*

Warum immer twittern?

8. Oktober, 2008 - Leave a Response

Ich war ja noch nie ein großer Blogger, aber twitter hat mir den letzten Funken Blogmotivation gestohlen. Bequemlichkeit siegt und mein Blog verödet.

Ich starte also die Initiative: Bloggen für Josefs Blog

Mein erster Post? Ein schöner Titel von einem hochnäsigen Künstler, der Feist produziert:

Discover Gonzales!

Abschied von einem unbeliebten Gast.

4. Juni, 2008 - Leave a Response

Studiengebyhren weg. Alle sind froh und sogar der darmspiegel berichtet.

Internetverblödung steigt rapide an.

9. April, 2008 - Leave a Response

Einer Studie des deutschen Instituts für Idiotenforschung Bonn zufolge nimmt die Verblödung im Internet bis zum Jahr 2010 ein enormes Ausmaß an. Bis zu 97% aller Inhalte im Internet sollen dann verblödend sein, der Verblödung dienen oder von Verblödeten nahestehenden Organisationen veröffentlicht werden.

 I\'m with Stupid (arrow points to John Howard)

F.R. Kressen, Vorsitzender des Verbands zur Internationalen Förderung der Anerkennung Verblödeter teilte in einer Presseaussendung mit, das Ziel, der totalen Verdummung des Internets könne bis 2015 erreicht werden. Gegner der Offensive, darunter auch der ehemalige U.S. Präsident Bill Clinton, sprechen von einem „wichtigen Schritt in die falsche Richtung“. Die Verblödung wirke sich nicht nur negativ auf die Frühentwicklung von Kindern aus, sondern habe auch erheblichen Einfluss auf die Tierwelt. Und das weltweit!

 St. Stupid\'s Day

U.N. Generalsekretär Ban Ki-Moon sieht die Sache gelassener. Eine Verblödungsquote von über 95% sei auch außerhalb des Internets bereits weltweiter Standard. Besorgt zeigte er sich nur über die geplante Auslöschung nicht-verblödender Inhalte: „Altough it might seem tempting to ged rid of all that annoying content, we have to keep in mind that once the last smart writing has vanished, it might never be possible to reconstruct it.“ Ki-Moon sprach sich auf der WWADC für die Gründung von Reservaten für gehaltvolle Internetinhalte aus. Während die meisten Staaten dies begrüßten, wurde die Lösung von den Vereinigten Staaten kategorisch abgelehnt. Um einen Eklat zu vermeiden, ist die Abstimmung über die Resolution vertagt. Möglicherweise wird die WWADC Mitte Juni in Kairo neue Ergebnisse liefern.

Sterben ist geil!

5. April, 2008 - Leave a Response

Auf meiner Odysee in der campus Dieburg WLAN-Wüste habe ich den Ethernethafen angesteuert. Ein Kabel in der passenden Länge hatte ich leider nicht lagernd, also ab zum örtlichen Teuerhasser.

Als ich würde ihnen dieses Modell empfehlen, das kostet ein bisschen mehr dafür hat es eine Milliarde Billionen Megapixel.

Hätte ich das Kabel doch lieber selbst gebastelt oder im Labor gezüchtet, ich hätte heute nicht ein Drittel meiner Lebenserwartung eingebüßt. Die Faktoren die zu diesem medizinischen Fluch geführt haben sind so vielfältig wie abartig:

  • stickige Luft
  • überfüllte Gänge
  • inkompetentes Personal
  • eingeschlafene Kassierer
  • lächerliche Handyhüllen
  • überteuerte Produkte
  • mieses Sortiment
  • geschmackloses Kaufhausgedudel
  • hunderte Keiler, die mir Alice andrehen wollen
  • Männer die an der Kasse hinter mir stehen und ihrer Frau erklären wie billig doch diese schöne Handyhülle ist
  • anstellen! um mit der Rolltreppe fahren zu können

Entsetzlich, dass ich diese Liste tagelang fortsetzen könnte. Naja, ich muss jetzt den restlichen Tag meditieren, um meine Lebensenergie wieder aufzufüllen. Macht’s gut!

Schnupper Gas, Ganove!

4. April, 2008 - Leave a Response

Ach, müssen das noch Zeiten gewesen sein, als in Entertainmentindustrie noch zu hundert Prozent auf Droge produziert wurde…

I love Reucherdack! Now what? „Let’s get dangerous!“

Verdauungsglück vs. Spiegelwunsch

2. April, 2008 - Leave a Response

Gleich zwei Anmerkungen in eigener Sache muss ich diese Woche machen.

Darmspiegel - Cover Ausgabe 1

Seit gestern ist der darmspiegel – Darmstadts erstes unabhängiges Stu- dentenmagazinverfügbar. Seitens der Redaktion steckte da freilich viel mehr Arbeit dahinter als aus meiner Richtung, trotzdem muss ich zugeben, bereits eine tiefe Bindung mit „dem Kleinen“ aufgebaut zu haben. Auf die kommenden, produktiven Monate und Ausgaben blicke ich mit enormer Vorfreude.
Eigenlob stinkt, daher sage ich an dieser Stelle nicht, dass ich auf alle Beteiligten mächtig stolz bin.

Im Vergleich zum darmspiegel behandle ich ein anderes Projekt gar stiefmütterlich:
glücklos wunschlich

Praktisch zeitgleich mit dem darmspiegel-Release ging die Seite von „glücklos wunschlich“ online. Vorerst gibts dort einige kleine Infos und den Film in verschiedenen Qualitäten und Sprachen zum freien Download.
Ziemlich unfair die Behandlung, wenn ich so überlege. Stecken ja doch 17 Monate Arbeit dahinter.

Leopard PC Icon

14. Februar, 2008 - Leave a Response

Netzwerk Icons Leopard

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Dass Windowsrechner im Netzwerk irgendwie anders dargestellt werden als Macs, fällt direkt nach der Installation auf.

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Scheint fast so als wäre der PC ein uralter Röhrenmonitor und der Mac ein topaktuelles immer noch tolles Apple Cinema Display.

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Gestern habe ich das Icon allerdings zufällig in Vergrößerung gesehen: Als hätte es Fake Steve Jobs persönlich ausgewählt.

Generic PC

Ja, dies ist wirklich das Icon für PCs!!!     Info für Banausen.

Wieder depressiv?

4. Februar, 2008 - Leave a Response

Wartet die Zyankalikapsel bereits in der Schublade? Dann halt‘ ein, die Lösung ist nah. Denn dieser Song ist wirklich so „fuckin‘ free“, dass man das Leben einfach lieben muss!

Mark Silverman, Totally Free Song (mp3 download)

Am besten auch mitsingen! Lyrics