Archive for April 2008

Internetverblödung steigt rapide an.
9. April, 2008

Einer Studie des deutschen Instituts für Idiotenforschung Bonn zufolge nimmt die Verblödung im Internet bis zum Jahr 2010 ein enormes Ausmaß an. Bis zu 97% aller Inhalte im Internet sollen dann verblödend sein, der Verblödung dienen oder von Verblödeten nahestehenden Organisationen veröffentlicht werden.

 I\'m with Stupid (arrow points to John Howard)

F.R. Kressen, Vorsitzender des Verbands zur Internationalen Förderung der Anerkennung Verblödeter teilte in einer Presseaussendung mit, das Ziel, der totalen Verdummung des Internets könne bis 2015 erreicht werden. Gegner der Offensive, darunter auch der ehemalige U.S. Präsident Bill Clinton, sprechen von einem „wichtigen Schritt in die falsche Richtung“. Die Verblödung wirke sich nicht nur negativ auf die Frühentwicklung von Kindern aus, sondern habe auch erheblichen Einfluss auf die Tierwelt. Und das weltweit!

 St. Stupid\'s Day

U.N. Generalsekretär Ban Ki-Moon sieht die Sache gelassener. Eine Verblödungsquote von über 95% sei auch außerhalb des Internets bereits weltweiter Standard. Besorgt zeigte er sich nur über die geplante Auslöschung nicht-verblödender Inhalte: „Altough it might seem tempting to ged rid of all that annoying content, we have to keep in mind that once the last smart writing has vanished, it might never be possible to reconstruct it.“ Ki-Moon sprach sich auf der WWADC für die Gründung von Reservaten für gehaltvolle Internetinhalte aus. Während die meisten Staaten dies begrüßten, wurde die Lösung von den Vereinigten Staaten kategorisch abgelehnt. Um einen Eklat zu vermeiden, ist die Abstimmung über die Resolution vertagt. Möglicherweise wird die WWADC Mitte Juni in Kairo neue Ergebnisse liefern.

Sterben ist geil!
5. April, 2008

Auf meiner Odysee in der campus Dieburg WLAN-Wüste habe ich den Ethernethafen angesteuert. Ein Kabel in der passenden Länge hatte ich leider nicht lagernd, also ab zum örtlichen Teuerhasser.

Als ich würde ihnen dieses Modell empfehlen, das kostet ein bisschen mehr dafür hat es eine Milliarde Billionen Megapixel.

Hätte ich das Kabel doch lieber selbst gebastelt oder im Labor gezüchtet, ich hätte heute nicht ein Drittel meiner Lebenserwartung eingebüßt. Die Faktoren die zu diesem medizinischen Fluch geführt haben sind so vielfältig wie abartig:

  • stickige Luft
  • überfüllte Gänge
  • inkompetentes Personal
  • eingeschlafene Kassierer
  • lächerliche Handyhüllen
  • überteuerte Produkte
  • mieses Sortiment
  • geschmackloses Kaufhausgedudel
  • hunderte Keiler, die mir Alice andrehen wollen
  • Männer die an der Kasse hinter mir stehen und ihrer Frau erklären wie billig doch diese schöne Handyhülle ist
  • anstellen! um mit der Rolltreppe fahren zu können

Entsetzlich, dass ich diese Liste tagelang fortsetzen könnte. Naja, ich muss jetzt den restlichen Tag meditieren, um meine Lebensenergie wieder aufzufüllen. Macht’s gut!

Schnupper Gas, Ganove!
4. April, 2008

Ach, müssen das noch Zeiten gewesen sein, als in Entertainmentindustrie noch zu hundert Prozent auf Droge produziert wurde…

I love Reucherdack! Now what? „Let’s get dangerous!“

Verdauungsglück vs. Spiegelwunsch
2. April, 2008

Gleich zwei Anmerkungen in eigener Sache muss ich diese Woche machen.

Darmspiegel - Cover Ausgabe 1

Seit gestern ist der darmspiegel – Darmstadts erstes unabhängiges Stu- dentenmagazinverfügbar. Seitens der Redaktion steckte da freilich viel mehr Arbeit dahinter als aus meiner Richtung, trotzdem muss ich zugeben, bereits eine tiefe Bindung mit „dem Kleinen“ aufgebaut zu haben. Auf die kommenden, produktiven Monate und Ausgaben blicke ich mit enormer Vorfreude.
Eigenlob stinkt, daher sage ich an dieser Stelle nicht, dass ich auf alle Beteiligten mächtig stolz bin.

Im Vergleich zum darmspiegel behandle ich ein anderes Projekt gar stiefmütterlich:
glücklos wunschlich

Praktisch zeitgleich mit dem darmspiegel-Release ging die Seite von „glücklos wunschlich“ online. Vorerst gibts dort einige kleine Infos und den Film in verschiedenen Qualitäten und Sprachen zum freien Download.
Ziemlich unfair die Behandlung, wenn ich so überlege. Stecken ja doch 17 Monate Arbeit dahinter.