Abschied von einem unbeliebten Gast.
Studiengebyhren weg.
Alle sind froh und sogar der darmspiegel berichtet.
Studiengebyhren weg.
Alle sind froh und sogar der darmspiegel berichtet.
Einer Studie des deutschen Instituts für Idiotenforschung Bonn zufolge nimmt die Verblödung im Internet bis zum Jahr 2010 ein enormes Ausmaß an. Bis zu 97% aller Inhalte im Internet sollen dann verblödend sein, der Verblödung dienen oder von Verblödeten nahestehenden Organisationen veröffentlicht werden.
F.R. Kressen, Vorsitzender des Verbands zur Internationalen Förderung der Anerkennung Verblödeter teilte in einer Presseaussendung mit, das Ziel, der totalen Verdummung des Internets könne bis 2015 erreicht werden. Gegner der Offensive, darunter auch der ehemalige U.S. Präsident Bill Clinton, sprechen von einem “wichtigen Schritt in die falsche Richtung”. Die Verblödung wirke sich nicht nur negativ auf die Frühentwicklung von Kindern aus, sondern habe auch erheblichen Einfluss auf die Tierwelt. Und das weltweit!
U.N. Generalsekretär Ban Ki-Moon sieht die Sache gelassener. Eine Verblödungsquote von über 95% sei auch außerhalb des Internets bereits weltweiter Standard. Besorgt zeigte er sich nur über die geplante Auslöschung nicht-verblödender Inhalte: “Altough it might seem tempting to ged rid of all that annoying content, we have to keep in mind that once the last smart writing has vanished, it might never be possible to reconstruct it.” Ki-Moon sprach sich auf der WWADC für die Gründung von Reservaten für gehaltvolle Internetinhalte aus. Während die meisten Staaten dies begrüßten, wurde die Lösung von den Vereinigten Staaten kategorisch abgelehnt. Um einen Eklat zu vermeiden, ist die Abstimmung über die Resolution vertagt. Möglicherweise wird die WWADC Mitte Juni in Kairo neue Ergebnisse liefern.
Auf meiner Odysee in der campus Dieburg WLAN-Wüste habe ich den Ethernethafen angesteuert. Ein Kabel in der passenden Länge hatte ich leider nicht lagernd, also ab zum örtlichen Teuerhasser.
Hätte ich das Kabel doch lieber selbst gebastelt oder im Labor gezüchtet, ich hätte heute nicht ein Drittel meiner Lebenserwartung eingebüßt. Die Faktoren die zu diesem medizinischen Fluch geführt haben sind so vielfältig wie abartig:
Entsetzlich, dass ich diese Liste tagelang fortsetzen könnte. Naja, ich muss jetzt den restlichen Tag meditieren, um meine Lebensenergie wieder aufzufüllen. Macht’s gut!
Ach, müssen das noch Zeiten gewesen sein, als in Entertainmentindustrie noch zu hundert Prozent auf Droge produziert wurde…
I love Reucherdack! Now what? “Let’s get dangerous!”
Gleich zwei Anmerkungen in eigener Sache muss ich diese Woche machen.
Seit gestern ist der darmspiegel - Darmstadts erstes unabhängiges Stu- dentenmagazin - verfügbar. Seitens der Redaktion steckte da freilich viel mehr Arbeit dahinter als aus meiner Richtung, trotzdem muss ich zugeben, bereits eine tiefe Bindung mit “dem Kleinen” aufgebaut zu haben. Auf die kommenden, produktiven Monate und Ausgaben blicke ich mit enormer Vorfreude.
Eigenlob stinkt, daher sage ich an dieser Stelle nicht, dass ich auf alle Beteiligten mächtig stolz bin.
Im Vergleich zum darmspiegel behandle ich ein anderes Projekt gar stiefmütterlich:

Praktisch zeitgleich mit dem darmspiegel-Release ging die Seite von “glücklos wunschlich” online. Vorerst gibts dort einige kleine Infos und den Film in verschiedenen Qualitäten und Sprachen zum freien Download.
Ziemlich unfair die Behandlung, wenn ich so überlege. Stecken ja doch 17 Monate Arbeit dahinter.
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Dass Windowsrechner im Netzwerk irgendwie anders dargestellt werden als Macs, fällt direkt nach der Installation auf.
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Scheint fast so als wäre der PC ein uralter Röhrenmonitor und der Mac ein topaktuelles immer noch tolles Apple Cinema Display.
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Gestern habe ich das Icon allerdings zufällig in Vergrößerung gesehen: Als hätte es Fake Steve Jobs persönlich ausgewählt.
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Ja, dies ist wirklich das Icon für PCs!!! Info für Banausen.
Wartet die Zyankalikapsel bereits in der Schublade? Dann halt’ ein, die Lösung ist nah. Denn dieser Song ist wirklich so “fuckin’ free”, dass man das Leben einfach lieben muss!
Mark Silverman, Totally Free Song (mp3 download)
Am besten auch mitsingen! Lyrics
Nach der Enttäuschung über das MacBook Air habe ich beschlossen mir einen Eee PC zuzulegen. Nachdem ich nun eine Woche mit dem Kleinen verbracht habe muss ich zugeben, verdammt glücklich über meine Entscheidung zu sein.
Ich möchte hier kein volles Review geben, davon gibt es im Netz schon mehr als genug. Nichtsdestoweniger werde ich einige ausgewählte Gedanken zum Eee posten. Heute: Das Display.
Die Bildschirmgröße des Eee ist mit einer Diagonale von 7″ und einer Auflösung von 800×480 eher einem tragbaren DVD Player als einem Notebook zuzuordnen. Dazu wirkt das Display durch den unnötigen schwarzen Rand noch einmal kleiner. Auch die Pixel des Eee sind, wie meine Tabelle zeigt, relativ klein ausgefallen. Beim Bildschirm des MacBook, dessen Dimensionierung bei vielen Notebooks anzutreffen ist, finden sich nur 1200 Pixel pro cm² während es beim Eee Pc mehr als doppelt so viele, nämlich 2700, sind.
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Diagonale |
Auflösung |
Pixel pro cm² |
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Eee PC |
7 Zoll |
800×480 |
ca. 2700 |
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MacBook |
13,3 Zoll |
1280*800 |
ca. 1200 |
Arbeiten kann man mit dem Eee trotzdem sehr angenehm. Word und Excel funktionieren auch in der aktuellsten Version tadellos und bieten auch bei niedriger Auflösung ausreichende Übersicht. Zum Surfen bieten sich FIrefox 3 (derzeit noch Beta) und Opera an, da diese Websiten inklusive Bildern und Flash-Elementen schrumpfen können.
Auch genügsame Computerspiele können problemlos ausgeführt werden.
Bis jetzt bin ich vom Display des Eee noch voll und ganz überzeugt. Wir werden sehen wie das in einigen Wochen aussieht.
Ich sag’s gleich: der Beastmaster hat nur EINMAL “Boom” gesagt. Dass die Keynote nicht umwerfend war, kann man sich also vorstellen.
Neue Software für iPhone & iPod touch
Sicher ganz nett, €18 für das Update finde ich zwar übertrieben, aber was solls. Um ehrlich zu sein ist es mir ziemlich egal, da ich weder das eine, noch das andere besitze.
TimeCapsule
Ein nettes Produkt. Etwas teuer vielleicht. Definitiv der produkttechnische Höhepunkt der Keynote.
Apple TV Take 2 & Filmvermietung
Ginge es Apple nicht um Marktmacht bei der Contentbereitstellung für iTunes, das Apple TV wäre bei dieser Keynote auf den Mars geschossen worden. Stattdessen präsentiert man ein Gerät das niemand will und freut sich, dass damit jetzt auch Filme gemietet werden können. Anscheinend, hat Apple die Marktmacht bei den Verhandlungen mit den Studios nicht sehr viel genützt, denn die Preise sind mehr als lächerlich. Da würde ich als apple TV Besitzer dann doch lieber zur Videothek gehen und die Hälfte bezahlen.
Macbook Air
Für mich persönlich die größte Enttäuschung. Und zwar nicht deshalb, weil das MacBook Air nicht überzeugen kann, sondern weil Steve kein anderes Natebook präsentiert hat. Warum kann es (mich) nicht überzeugen? Abgesehen, dass man für den Preis eine schnellere CPU erwarten kann und SSD Standard sein sollte, ist der Arbeitsspeicher angelötet und auch der Akku ist nicht wechselbar (und zu schwach). Während ich das Weglassen eines optischen Laufwerks als Schritt in die richtige Richtung sehe, kann das fehlende Firewire sehr schnell zum Problem werden. All diese Macken wären verzeihlich, wäre der Preis nicht so astronomisch hoch.
Apple hat seine Consumer-Notebook Palette nach oben stark erweitert, das teuerste MacBook Pro ist günstiger als das Solid State Modell der MacBook Air Serie. Damit wird auch klar, dass das MBP Update, bei dem dann hoffentlich Multi-touch Verwendung findet, in naher Zukunft nicht zu erwarten ist. Denn dies würde die Verkäufe des MacBook Air mit Sicherheit kannibalisieren.
Man kann eben nicht alles haben. Ich denke, das Air wird sich sicher nicht schlecht verkaufen, doch zum Massenprodukt wie dem Macbook wird es wohl auch nicht werden.
Kein Wunder also, dass mich die Keynote enttäuscht hat. Ein, zwei Prodüktchen mehr wären nett gewesen. OK, Randy Newman, konnte das Ruder am Ende doch noch herumreißen. Also vielleicht ist sie es ja doch wert angesehen zu werden?
Jens Alfke hat bei Apple gekündigt. Nicht dass mir der Name was gesagt hätte, bevor ich seinen Blogeintrag dazu gelesen hab. Er hat, mit einer kleinen Unterbrechung, von 1991 bis 2007 bei Apple gearbeitet und zum Beispiel Stickies und iChat entwickelt. Besonders interessant finde ich, dass er auch die Zeit ohne Steve Jobs miterlebt hat.
Gekündigt hat Alfke nach eigenen Angaben vorallem, weil er Social Software entwickeln wollte und Apple nicht. Die Strategie des Konzerns ist allerdings schlüssig, steht die Social Software Blase doch auch ohne Apple bereits unter ziemlich großer Spannung. Warum man nicht von vorne herein mitgemischt hat, um jetzt einer der ganz Großen zu sein, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Denn über die angeblich vielversprechenden Projekte die eingestellt wurden will/darf Alfke nicht sprechen.
Um an Social Software Projekten arbeiten zu können, hat sich der Entwickler selbständig gemacht und arbeitet jetzt von zuhause aus. Dass er damit dem Beispiel zahlreicher Developer gefolgt ist, die Apple in letzter Zeit verlassen haben, sieht Justin Berka von Ars Technica (noch) nicht problematisch. Damit mag er zwar Recht haben, aber wenn Indie Entwickler in Zukunft noch einfacher gutes Geld machen können, werden sich die großen Konzerne ausgefeiltere Strategien einfallen lassen müssen, um ihre Softwareingenieure bei Laune zu halten. Auch wenn es dieses Video nicht vermuten lässt, ist Google der Konkurrenz hier sicherlich immer noch Meilen voraus.

Was Jens Alfke noch stört, ist Apples fehlende Individualität der Außenwelt gegenüber.
But ever since the return of Steve Jobs, the company has been pretty maniacal about micro-managing its visible face, to make it as smooth and featureless as an iPod’s backside.
Dieser Satz könnte nicht treffender sein, denn genau so stellt man es sich vo, wenn der Kontrollfreak Steve Jobs das Sagen hat. Hinter den Kulissen müssen die Puppen tanzen und wehe, wenn einer ein Geheimnis ausplaudert. Dann werden Millionenprozesse gestartet, um den Schuldigen zu finden. In diese Schublade passt auch, dass man es bei Apple gar nicht gerne sieht, wenn Mitarbeiter bloggen. Dieses Gefühl hat jedenfalls Jens Alfke.
Aber am Ende seines Artikels schreibt er auch, wie gern er bei Apple gearbeitet hat, und dass er sich den Rückweg offen halten will. Abgesehen davon, dass es nach diesem Blogeintrag tatsächlich schwieriger werden könnte, wieder einzusteigen, zeigt das vorallem eines: Die Firmen bei denen man es (noch) besser hat, sind verdammt schwer zu finden.